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Viele unverständliche Kürzel und Fachbegriffe? Wir versuchen hier ein paar zu erklären.
AGT
AGT ist die Abkürzung für "Automatic Ground Tracking"; Diese automatische Bodenanpassung erkennt mineralisirte Böden und steuert die Empfindlichkeit des Gerätes individuell so auf den jeweiligen Boden, dass Fehlanzeigen durch diese Störungen vermieden werden. Im Gegensatz hierzu steht die manuelle Bodenanpassung, die allerdings voraussetzt, dass der Boden an allen Stellen des Suchgeländes gleich stark ist. Ist dies nicht der Fall, muss öfters nachjustiert werden b.z.w. eine zu grobe Einstellung mindert die Suchtiefe.
BBS
BBS ist die Abkürzung für "Broad Band Spectrum"; diese von der Fa. Minelab weiterentwickelte Technologie erweitert das herkömmliche VLF-TR- ( Very Low Frequency - Transmitter/ Reciever) Verfahren. Statt einer Frequenz arbeitet BBS mit 17 verschiedenen Frequenzen über eine Bandbreite von ca. 2 kHz bis 25,5 kHz. Dadurch kann ein metallischer Gegenstand optimal erfasst ( höher Tiefenleistung!!!) und ausgewertet werden. Störungen durch Bodenmineralisierung können so auch besser erkannt und ausgeblendet werden.
Offene DD- oder Double-D-Spule
Das Wort
Double-D-Spule beschreibt die Anordnung der beiden Spulen im Spulengehäuse.
Magnetfeld unter
der Doppel D-Spule =>
Magnetfeld unter
der herkömmlichen Spule =>
FBS
FBS ist die Abkürzung für "Full Band Spektrum"; diese von der Fa. Minelab weiterentwickelte Technologie erweitert das herkömmliche VLF-TR- ( Very Low Frequency - Transmitter/ Reciever) Verfahren. Statt einer Frequenz arbeitet FBS mit 28 verschiedenen Frequenzen über eine Bandbreite von ca. 1,5 kHz bis 100 kHz. Dadurch kann ein metallischer Gegenstand optimal erfasst ( höher Tiefenleistung!!!) und ausgewertet werden. Störungen durch Bodenmineralisierung können so auch besser erkannt und ausgeblendet werden.
MPS
MPS ist die Abkürzung für "Multi Period Sensing"; Die Fa. Minelab entwickelte die MPS- Technologie auf Basis des PI ( Pulsinduktionsprizipes). Die Pulsinduktion lässt eine enorme Suchtiefe zu. Der Nachteil dieses Verfahrens war bisher eine sehr unzureichende Metallunterscheidung. Die-MPS-Technik nutzt abwechselnd lange- und kurze Impulse, um Magnetfelder in den Boden zu senden. Wird ein metallerner Gegenstand diesem Feld ausgesetzt, entsteht in Ihm ein Wirbelstrom, der wiederum ein eigenes Magnetfeld aufbaut. Dieses Magnetfeld wird von der Spule des PI-Gerätes empfangen und sein Abklingverhalten ausgewertet. Die Abfolge von kurzen und langen Impulsen lassen genauere Aussagen über das im Boden befindliche Objekt zu (verbesserte Metallunterscheidung). Dies erleichtert das Ausblenden von Bodenstörungen (zB. mineralisierte Böden) und erhöht die Suchempfindlichkeit (Suchtiefe).
PI
PI ist die Abkürzung für "Puls-Induktion"; Die PI-Technik sendet Magnetfelder in Form von Impulsen in den Boden. Wird ein metallerner Gegenstand diesem Feld augesetzt, bewirkt dieses gepulste Magnetfeld in Ihm ein Wirbelstrom, der wiederum ein eigenes entgegengesetztes Magnetfeld aufbaut. Dieses Magnetfeld wird dann von der Suchspule des PI-Gerätes empfangen und sein Abklingverhalten ausgewertet. Die Pulsinduktion lässt eine enorme Suchtiefe zu. Der Nachteil dieses Verfahrens war bisher eine sehr unzureichende Metallunterscheidung.
VLF
VLF ist die Abkürzung für "Very Low Frequency"; dies ist ein sehr langwelliger Frequenzbereich zwischen ca. 5kHz und 30 kHz. Übliche VLF-TR (Transmitter/ Reciever= Sender-Empfänger) Geräte nutzen eine Frequenz in diesem Bereich, um ein kontinuierliches Magnetfeld in den Boden zu senden, das von einem metallischen Gegenstand gestört wird. Diese Störung des Magnetfeldes kann nun ausgewertet werden und lässt somit Rückschlüsse auf das im Boden befindliche Objekt zu.
